Kunsthandel Michael KRAUT - Bleiburg
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MIRON SIMA (Proskurov 1902 - 1999 Jerusalem)
"Stillleben mit Rosen in einer Vase" - 1958

VERKAUFT

signiert, datiert
Öl auf Leinwand, 62,5 x 45 cm


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Alle abgebildeten Werke sind verkäuflich. Preise auf Anfrage. Für die Echtheit der Gemälde wird garantiert.


Miron Sima war kein "geborener" Dix Schüler, wohl aber einer der besten. Als der ostjüdische Kunststudent 1928 in die Dresdner Akademieklasse des berühmt-berüchtigten Brutalrealisten aus der Ostthüringer Arbeiterklasse wechselte, war dieser schon auf dem Weg zu den Altdeutschen und Sima längst ein Künstler mit eigener Handschrift, mit einer nie verleugneten Disposition zur Farbe. Er brach mit pastoser Farbigkeit und impressiver Linientechnik Körper und Konturen auf, all dies wird heute als souveräne Version des malerischen Sensualismus spezifisch Dresdner Provenienz und Qualität gesehen.

Seit 1920 auf der Flucht vor Pogromen, eine Odyssee von Odessa über Polen nach Dresden, suchte Sima in der Kunst eine bleibende Heimstatt. In der Dresdner Kunst der Moderne hatte er zu sich selbst gefunden. Als Immigrant verstand sich Sima in Palästina und Israel zeitlebens.

Arbeiten von Miron Sima in öffentlichen Sammlungen befinden sich:
National Museum Israel, Museum für Moderne Kunst - Haifa, National Bezalel Museum - Jerusalem, Museum Tel Aviv, Museum of Fine Art - Boston, Metropolitan Museum - New York, Museum of Modern Art - New York, Museum of Art - Baltimore, San Francisco Museum, Polnisches Nationalmuseum Warschau, Uffizi Museum - Florenz, Hochschule für Bildende Künste - Dresden

Literatur:
Miron Sima (1902 - 1999)
Herausgeber Kunstsammlung Gera - Ausstellungskatalog 2002


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