Kunsthandel Michael KRAUT - Bleiburg
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WALTER SCHLEPPEGRELL (Hamburg/Altona 1891 - 1978)
"Industrielandschaft" - 1926

VERKAUFT

signiert, datiert
Öl auf Leinwand, 85,5 x 68,5 cm


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Alle abgebildeten Werke sind verkäuflich. Preise auf Anfrage. Für die Echtheit der Gemälde wird garantiert.


Die nüchterne Industrielandschaft wird bildwürdig und mit sachlicher Liebe zum Detail geschildert. Kubische Blöcke, mit Schloten gekrönt, säumen den Wasserlauf, großzügig teilt der Künstler den Raum in farbige Flächen auf und reduziert die Landschaft auf geometrische Formen. Mit solchen Bildern schließt sich Walter Schleppegrell in den Zwanzigerjahren den bedeutenden amerikanischen Künstlern an, wie Charles Sheeler, Charles Demuth oder Joseph Stella, die wir heute repräsentativ für ihre Epoche, den amerikanischen Präzisionismus empfinden. In den Meisterleistungen moderner Technik, in Wolkenkratzern, Gasometern, Kraftwerken, Wassertanks erkannten sie die Physiognomie ihrer Zeit. Hier fanden sie den Gegenstand, der sie vor allen anderen fesselte. Solche Darstellungen haben etwas Programmatisches, Bekenntnishaftes. Aus ihnen spricht das Bewußtsein, nicht nur einen neuen, ganz eigenen Gegenstand gefunden und bildwürdig gemacht, sondern auch eine ihm adäquate künstlerische Sprache entwickelt zu haben.

Literatur:
"Der kühle Blick" - Realismus der zwanziger Jahre
Prof. Dr. Wieland Schmied
Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, München 2001


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